+++ Live Ticker vom Aktionstag +++ Indy Tweet +++
17:27 Im Moment findet noch ein Theaterstück in einer der Hallen statt. Einige AktivistInnen sind als PolizistInnen verkleidet.
17:03 Die Demo geht jetzt wieder durch die Ankunftshalle und macht dort noch einmal lautstark auf die Anliegen des Aktionstages aufmerksam.
16:53 Die Demo schaut wieder zum Kundgebungsort zurück.
16:47 Die Demo ist mit etwa 60 Personen bei der Polizeistation angekommen.
Aufgrund der drohenden Unterzeichnung der Leistungsvereinbarung durch den Rektor der Akademie der bildenden Künste Wien, wurde am Dienstag, den 20.10.2009 von über hundert Personen die Akademie besetzt. Außerdem wurde zu Protesten am dezentralen Aktionstag für freie Bildung aufgerufen.
Im Anschluss an die dezentralen Protestaktionen für freie Bildung am Donnerstag, den 22.10.2009, kam es dann zu einer Besetzung an der Universität Wien. Nach einer Kundgebung am Morgen vor dem Wissenschaftsministerium & einer Sitzblockade im Hörsaalzentrum am Unicampus (altes AKH) wurde zu Mittag das Audimax (Auditorium Maximum, großer Hörsaal der Universität) besetzt. Innerhalb des Nachmittages wuchs die Anzahl der BesetzerInnen auf über 1000 Personen an. Die Polizei stattete der Besetzung auf Anforderung des Rektorats um etwa 15:00 einen Besuch ab und versuchten die Eingänge zum Audimax, wo immer mehr Leute dazukamen, abzuriegeln, was aber misslang. Nebenbei wurde von weiteren Studierenden der Hörsaal 33 besetzt, wurde aber nach kurzer Zeit wieder aufgegeben um dann wieder besetzt zu werden. Um etwa 17:00 zog die Polizei ab.
Im Audimax wurden Arbeitsgruppen gebildet, es wurde pleniert und debattiert, gekocht und gefeiert. Bis in die Morgenstunden brachten DJ_anes die Gänge und Live Bands das Audimax zum kochen.
Am Freitagabend wurde dann in Graz die Vorklinik besetzt. Am Dienstag, den 27.Oktober, zogen die TU Wien und die Universität Linz nach und es wurden dort ebenfalls Hörsäle besetzt. In der Zwischenzeit ist auch der Hörsaal C1 im alten AKH, Hörsäle an der BOKU, an der TU Graz, an der GesWi in Salzburg, an der Kunstuni Linz sowie in Innsbruck und Klagenfurt besetzt. Auch in Deutschland und anderswo gibt es Uni- und Hörsaal-Besetzungen.
Von Anfang an gab es auch Proteste auf den Straßen. Neben einigen kleineren Aktionen kam es am 28.Oktober zu einer Großdemo mit 10.000en Teilnehmer_innen. Für Donnertag, den 5.November, sind neuerlich Großaktionen geplant. Aufruf antikapitalistischer Block | Aufruf Aktionstag | Flugi Schule brennt |
Für die Besetzer_innen gibt es eine Welle der Solidarität aus dem In- und Ausland.
Rechtshilfe Nummer: 0650 / 4960430
Printausgabe zu Unibrennt | Ticker der Demo 28.10.2009
Artikel: Aufruf zum dezentralen Aktionstag | Uni brennt | Update Uni Wien auf de.indymedia.org | TU Wien besetzt | ÖS: Uni Wien besetzt auf de.indymedia.org | Rechtshilfetipps für die Audimax-Besetzung | infos from the first ten days in english | Aufruf zu Soliaktionen
Akademie der Bildenden: Generalstreik & Besetzung der Akademie der Bildenden Künste | Erlebnisbericht über die Besetzung der Bildenden
Audimax: Besetzung des Audimax | Bericht Audimax Freitag | Bericht 3.November | Protestbericht 2.11. |
Graz: Soliaktion f. Wiener UNI-BesetzerInnen: Grazer Vorklinik besetzt!
Salzburg: Erfahrungsbericht
Linz: Kunstuni besetzt
Innsbruck: Plakat 28.10.
Photos: Fotos Besetzung Akademie der Bildenden Künste | Fotos Demo 28.10.
Kritik: Partybesetzung: nicht ohne Sexismus? | No pics! No video! Ein möglicher Umgang mit ständigen Filmen/Fotografieren im audimax | SEXISMUS ANGREIFEN_Stellungsnahme der FrauenAG(Audimaxbesetzung)
Solidarität: Solidarity from Greece | Soli-Grüsse von der FU Berlin | Flashmob Berlin | Flashmob Berlin | Transpi-Aktionen in Hamburg | Halle | Solidemos in Aachen | Marburg | Osnabrück
anderswo: Visva-Bharati Uni in Santiniketan (Ostindien) | Nottingham | Deutschland/Darmstadt, Heidelberg, Marburg, München, Münster(am 6.11. geräumt), Potsdam, Tübingen | Rom: Bidungsministerium besetzt | Karte
Tweets: atindymedia, unibrennt, schichtleiter, gewure
Linx: unibrennt, Akademie der Bildenden Künste, Malen nach Zahlen, freiebildung.at, Protestaktion erkärt in Deutsch, Polnisch, Spanisch, Türkisch, Griechisch, Englisch, Ungarisch, Serbokroatisch, Italienisch, Russisch, Ukrainisch, Portugiesisch, Rätoromanisch, Französisch, Besetzung Audimax, TU Brennt, Innsbruck zieht nach
Ich habe mir die Freiheit genommen aus Artikeln von at.indymedia.org einen A4-Flyer zu erstellen. Ich lade ihn hier hoch damit er weiter verfielfältigt werden kann.
Die Anklage gegen ein Indymedia UK Unterstützer, der ihn Zusammenhang mit der Veröffentlichung von persönlichen Daten eines Richters inhaftiert wurde, ist fallen gelassen worden(vgl. http://www.theregister.co.uk/2009/09/04/indymedia_dropped/).
Der Mann wurde im Zuge einer Beschlagnahmung der Server (vgl. http://www.indymedia.org/pt/2009/02/920323.shtml) am 22. Jänner inhaftiert (vgl. http://www.theregister.co.uk/2009/02/09/indymedia_shac_arrest/).
Wie viele von euch sicher mitbekommen haben, ist Indymedia Deutschland seit einigen Tagen wieder nur noch schwer erreichbar. Das liegt an einer wiederholten ddos-Attacke gegen de.indymedia.org.
Das dahingrasierende Sommerloch der Berichterstattung hat auch diese Kolumne erfasst und manifestiert sich in der trockenen Darstellung des gar Nichts.
Am Anfang war gar Nichts. Dann war die Krone.
Hier einige Punkte, die auf dem bundesweiten Sommertreffen am 4. & 5. Juli '09 besprochen wurden.
Kommentare
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Wie am letzten Treffen beschlossen, findet am 4. und 5. Juli 2009 das Bundesweite Indymedia Sommertreffen statt. Als Location wurde diesmal die Hus, Rathausstrasse 19-21, 1010 Wien, auserkoren.
Beginnen wird das Treffen am Samstag ab 12:00 und am Sonntag ab 15:00 mit gemeinsamen Brunchen und Brainstormen. Diskussionspunkte können schon im Vorhinein im TWiki festgehalten werden.
Mohammad und Mahmoud sitzen auf einer brachliegenden Wiese am Rande des palästinensischen Flüchtlingslagers Nahr al-Bared in Nordlibanon. Während Mahmoud auf seinem Mobiltelefon Lieder anhört und mitsingt, spielt Mohammad auf seinem Telefon. Irgendwann löst sich Mohammads Blick vom Bildschirm und er sagt mit ruhiger Stimme: „Wir verbringen unseren Alltag mit Nichtstun. Nach dem Aufstehen sitze ich zwei Stunden lang im Café. Dann gehe ich nach Hause essen, treffe mich mit meinen Freunden und wir kehren ins Café zurück.