Live Ticker, Antira Kundgebung Rossauer Lände, Free Education Action Day

5. November 2009 - 14:56 zuletzt angepasst am 5. November 2009 - 22:13

Info: Massenabschiebung, Uni brennt
atindymedia Tweet

+++ Dispatch Nummer: 0650 4853212 ruft an, gebt eure Infos, sie werden online gestellt +++

Legende: Blaue Uhrzeiten beziehen sich auf die Aktionen vor dem Schubhäfen Rossauer Lände, Rote Uhrzeiten beziehen sich auf den Education is not for sale Actionday.

14:45 ca 40 Leute beim Schubhäfen Rossauer Lände, hinkommen und solidarisieren!
15:00 Mittlerweile blockieren über 50 Menschen den Gehsteig vor dem Schubhäfen. Da nicht klar ist wann die Massenabschiebung stattfindet sollten permanent Menschen vor Ort sein, hinkommen solidarisieren!
15:20 No Border, No Nation, Stop Deportation. Wird von einer lautstarken Kundgebung vor der Rossauer Lände skandiert!
15:53 100 Leute gehen jetzt als Gruppe zur Bildungsdemo. Nach der Demo wird der Protest bei der Rossauer Lände vorgesetzt.
16:30 Die Demo bei der Hauptuni setzt sich in Bewegung.
16:45 Auch das Ende der Demo ist nun in Bewegung. Es gibt auch einen antikapitalistischen Block, welcher im Moment mit ~50 Menschen aber noch eher klein ausfällt.
16:50 Die Demo von der Hauptuni wächst und wächst und hat schon wieder eine sehr impossante Größe angenommen. Tausende Menschen beteiligen sich am ersten Protestzug des Sternmarschs.
16:55 Gerade gabs eine kurze Sitzblockade vor dem Uni-Campus. Stimmung ist gut - kaum Polizei vor Ort.
16:57 Vom Campus kommen größere Gruppen an StudentInnen und schließen sich der Demo an.
17.10 Mittlerweile mehr als 10.000 Menschen beim Demozug von der Hauptuni.
17.20 Demo mittlerweile auf bei der 13a Endstation Skodagasse. Die Schätzungen belaufen sich im Moment auf 10.000-15.000 DemonstrantInnen, die sich an der Demoroute 1 beteiligen.
17.25 Die Demo ist laut und kraftvoll. Die Polizei hält sich sehr stark im Hintergrund. Auch viele Kinder und andere solidarische Menschen unterstützen die Studierenden.
17.30 Die Demospitze erreicht den Gürtel.
17.33 Gerangel am Gürtel. Die Polizei geht agressiv vor.
17.37 Kein gröberen Zwischenfälle beim Gerangel der Polizei mit DemonstrantInnen.
17.45 Die Demo ist auf dem Weg zum Urban Loritz-Platz. Der hintere Teil der Demo ist auf Höhe der U-Bahn Station Josefstädterstraße.
17.50 Laut diverser twitter-Meldungen beteiligen sich an der Route2 in etwa 5000 Menschen. Die verschiedenen Demos sollten in Kürze aufeinandertreffen.
18.00 Die Demo, welche von der Hauptuni losgezogen ist, befindet sich auf Höhe der Thaliastrasse. Stimmung entspannt.
18.14 Der Demozug von der Hauptuni trifft auf die Demos, die von der WU und der Boku gestartet sind. Es dürften sich bereits über 20.000 Menschen an diesen Demozug angeschlossen haben. Die Spitze ist bereits am Urban Loritz-Platz eingetroffen. Der Demozug der TU trifft in Kürze ein.
18.30 Der Demozug der Hauptuni Wien trifft auf den Demozug der TU. Es ist schwer zu schätzen, wie viele Menschen jetzt dort sind. Es dürften sich aber um 20.000 bis 30.000 Menschen handeln.
18.42 Es sind zu viele Menschen am Urban Loritz Platz, daher wandert die Demo zum nahegelegenen Märzpark. Der Gürtel ist aufgrund der Menschenmenge trotzdem in beiden Fahrtrichtungen blockiert.
19.10 Ein Großteil der DemonstrantInnen befindet sich bereits bei der Abschlusskundgebung im Märzpark. Die Menschenmenge ist allerdings so groß, dass der Gürtel in Richtung Westbahnhof weiterhin blockiert ist.
20:45 Eine Gruppe von 10 Leuten ist beim Schubhäfen an der Rossauer Lände, weitere Menschen machen sich von der Abschlusskundgebung auf den Weg dahin.
21:30 Menschen brechen vom Schubhäfen jetzt zum Hörsaal C1 am Campus auf. Wenn die Nachricht von einer heutigen Abschiebung kommt, werden sie wieder zur Rossauer Lände fahren. Wer sich an eventuellen Aktionen noch beteiligen will, soll zum C1 kommen.
21:45 Kessel in der Hörlgasse! Auf dem Weg zum C1 werden Leute von der Polizei festgehalten.
22:15 Der Kessel, der übrigens in der Hörlgasse ist, besteht immer noch. Es sind viele Polizeiautos für eventuelle Festnahmen bereit.

Uni Besetzt

22. Oktober 2009 - 21:24 zuletzt angepasst am 6. November 2009 - 16:03

Aufgrund der drohenden Unterzeichnung der Leistungsvereinbarung durch den Rektor der Akademie der bildenden Künste Wien, wurde am Dienstag, den 20.10.2009 von über hundert Personen die Akademie besetzt. Außerdem wurde zu Protesten am dezentralen Aktionstag für freie Bildung aufgerufen.
Im Anschluss an die dezentralen Protestaktionen für freie Bildung am Donnerstag, den 22.10.2009, kam es dann zu einer Besetzung an der Universität Wien. Nach einer Kundgebung am Morgen vor dem Wissenschaftsministerium & einer Sitzblockade im Hörsaalzentrum am Unicampus (altes AKH) wurde zu Mittag das Audimax (Auditorium Maximum, großer Hörsaal der Universität) besetzt. Innerhalb des Nachmittages wuchs die Anzahl der BesetzerInnen auf über 1000 Personen an. Die Polizei stattete der Besetzung auf Anforderung des Rektorats um etwa 15:00 einen Besuch ab und versuchten die Eingänge zum Audimax, wo immer mehr Leute dazukamen, abzuriegeln, was aber misslang. Nebenbei wurde von weiteren Studierenden der Hörsaal 33 besetzt, wurde aber nach kurzer Zeit wieder aufgegeben um dann wieder besetzt zu werden. Um etwa 17:00 zog die Polizei ab.
Im Audimax wurden Arbeitsgruppen gebildet, es wurde pleniert und debattiert, gekocht und gefeiert. Bis in die Morgenstunden brachten DJ_anes die Gänge und Live Bands das Audimax zum kochen.

Am Freitagabend wurde dann in Graz die Vorklinik besetzt. Am Dienstag, den 27.Oktober, zogen die TU Wien und die Universität Linz nach und es wurden dort ebenfalls Hörsäle besetzt. In der Zwischenzeit ist auch der Hörsaal C1 im alten AKH, Hörsäle an der BOKU, an der TU Graz, an der GesWi in Salzburg, an der Kunstuni Linz sowie in Innsbruck und Klagenfurt besetzt. Auch in Deutschland und anderswo gibt es Uni- und Hörsaal-Besetzungen.

Von Anfang an gab es auch Proteste auf den Straßen. Neben einigen kleineren Aktionen kam es am 28.Oktober zu einer Großdemo mit 10.000en Teilnehmer_innen. Für Donnertag, den 5.November, sind neuerlich Großaktionen geplant. Aufruf antikapitalistischer Block | Aufruf Aktionstag | Flugi Schule brennt |

Für die Besetzer_innen gibt es eine Welle der Solidarität aus dem In- und Ausland.

Rechtshilfe Nummer: 0650 / 4960430

Printausgabe zu Unibrennt | Ticker der Demo 28.10.2009
Artikel: Aufruf zum dezentralen Aktionstag | Uni brennt | Update Uni Wien auf de.indymedia.org | TU Wien besetzt | ÖS: Uni Wien besetzt auf de.indymedia.org | Rechtshilfetipps für die Audimax-Besetzung | infos from the first ten days in english | Aufruf zu Soliaktionen
Akademie der Bildenden: Generalstreik & Besetzung der Akademie der Bildenden Künste | Erlebnisbericht über die Besetzung der Bildenden
Audimax: Besetzung des Audimax | Bericht Audimax Freitag | Bericht 3.November | Protestbericht 2.11. |
Graz: Soliaktion f. Wiener UNI-BesetzerInnen: Grazer Vorklinik besetzt!
Salzburg: Erfahrungsbericht
Linz: Kunstuni besetzt
Innsbruck: Plakat 28.10.

Photos: Fotos Besetzung Akademie der Bildenden Künste | Fotos Demo 28.10.

Kritik: Partybesetzung: nicht ohne Sexismus? | No pics! No video! Ein möglicher Umgang mit ständigen Filmen/Fotografieren im audimax | SEXISMUS ANGREIFEN_Stellungsnahme der FrauenAG(Audimaxbesetzung)

Solidarität: Solidarity from Greece | Soli-Grüsse von der FU Berlin | Flashmob Berlin | Flashmob Berlin | Transpi-Aktionen in Hamburg | Halle | Solidemos in Aachen | Marburg | Osnabrück
anderswo: Visva-Bharati Uni in Santiniketan (Ostindien) | Nottingham | Deutschland/Darmstadt, Heidelberg, Marburg, München, Münster(am 6.11. geräumt), Potsdam, Tübingen | Rom: Bidungsministerium besetzt | Karte

Tweets: atindymedia, unibrennt, schichtleiter, gewure
Linx: unibrennt, Akademie der Bildenden Künste, Malen nach Zahlen, freiebildung.at, Protestaktion erkärt in Deutsch, Polnisch, Spanisch, Türkisch, Griechisch, Englisch, Ungarisch, Serbokroatisch, Italienisch, Russisch, Ukrainisch, Portugiesisch, Rätoromanisch, Französisch, Besetzung Audimax, TU Brennt, Innsbruck zieht nach

Aktionstag Abschiebung abschaffen!

17. Oktober 2009 - 16:57 zuletzt angepasst am 6. November 2009 - 15:22

Am 5. oder 6. November soll es eine Massenabschiebung von Wien-Schwechat nach Nigeria und Gambia geben!

+++ Achtung neue Rechtshilfe Nummer 0650 - 4960430 +++

Am Donnerstag 5.11. gibt es den bundesweiten Aktionstag "Freie Bildung für Alle - vom Kindergarten bis zur Uni".
Genau an diesem Tag soll wieder eine Charterabschiebung von Migrant_innen nach Nigeria und Gambia stattfinden. Wiedereinmal sticht Österreich in seiner Rolle als Drehscheibe in Europas mörderischem Abschiebesystem hervor. Zeigen wir denen die in der Schubhaft eingesperrt werden, dass es Leute gibt die gegen dieses System der rassistischen Abschottungspolitik sind. Kommt noch vor dem großen Sternmarsch zum Polizeianhaltezentrum Rossauer Lände und protestiert mit uns gegen Abschiebungen. Freie Bildung für Alle kann es nur geben wenn es Bewegungs- und Bleibefreiheit für Alle gibt.

Rassismus bekämpfen - auf der Straße, in Schule und Uni - überall! Abschiebung Abschaffen!

14Uhr Kundgebung @ Rossauer Lände7-9. 1090 Wien
Liveticker+++tondoku

Am Freitag, 23. Oktober 2009 fanden zahlreiche Aktionen im und um den Flughafen Wien Schwechat statt +++ Chronologische Zusammenfassung der Ereignisse im Indy Ticker +++ Fotos +++ Audio-Berichte +++Fotobericht Theater gegen Abschiebung+++Tondoku

Vom Flughafen Wien-Schwechat werden fast täglich Menschen gegen ihren Willen abgeschoben. Das Recht jeder einzelnen Person, dort zu leben wo sie_er mag, wird systematisch mit Füßen getreten.

Die rassistische Logik, dass Menschen mit bestimmten Pässen an bestimmten Orten privilegiert und andere Menschen kriminalisiert werden, hat System. Menschen, die oft größte Gefahren, körperliche Strapazen und finanzielle Ausbeutung in Kauf nehmen um vor Krieg, Armut, Hunger… zu flüchten, oder die einfach nur woanders leben wollen, werden als Illegalisierte ohne Zugang zu rechtlichem Schutz, Gesundheitsversorgung, Bildung etc. ausgebeutet. Oft warten sie jahrelang unter prekärsten Bedingungen auf eine Aufenthaltsgenehmigung um dann verhaftet, in Schubhaft genommen und abgeschoben zu werden. Viele wehren sich gegen die Abschiebung – manche bis zum Tod. So befinden sich z.B. laut österreichischem Innenministerium im Moment ein Drittel der in Schubhaft Gefangenen in Hungerstreik.

Widerstand beginnt nicht erst in der Schubhaft, sondern bereits an den Außengrenzen Europas. Hier kämpfen tagtäglich Menschen mit ihren Körpern, mit ihrem Dasein gegen den globalen Rassismus von kapitalistischen Nationalstaaten an und versuchen diese Grenzen zu überwinden. In Solidarität mit allen täglich unmittelbar gegen das Grenzregime kämpfenden ist für die sofortige Abschaffung der Schubhaft und Abschiebung, als eine der rassistischen Maßnahmen, zu kämpfen. Mit einem bunten, lauten und entschlossenen Aktionstag an einer der zentralen Stellen des österreichischen Abschiebesystems soll ein klares Zeichen gesetzt werden.

Überlegt euch Aktionen.
Seid kreativ.
Bildet Bezugsgruppen und Banden.
Kommt in touristischem Outfit.

Linxs: stopdeportation blog , no-racism.net , NoBorder tweet , nolager.de , deserteursberatung.at , borderline-europe.de , frontex.antira.info , flüchtlingsrat-hamburg.de , stockholm programm abschalten , Hungerstreiks in Schubhaft sind alltäglich , Rassistische Gesetzte in Österreich werden weiter verschärft

Hausprojekt Triesterstrasse 114

2. Oktober 2009 - 12:07 zuletzt angepasst am 13. Oktober 2009 - 21:54

Am 2.10.2009 begann die Hausprojekt Aktionswoche in Wien.

Für 10 Tage gab es ein Hausprojekt in der Triesterstrasse 114. Die Grundsätze und Konzepte für ein selbst-verwaltetes Hausprojekt in Wien konnten für einige Zeit in der Praxis getestet werden. Es wurde kollektiver Wohnraum und Platz für emanzipatorische Projekte eingerichtet und ausgebaut. In den 10 Tagen war viel los; es zeigte sich einmal mehr, wie schnell leerer Raum mit viel Programm gefüllt wird, wie dringend nötig kollektive soziale, politische und kulturelle Räume in dieser Stadt benötigt werden.

Folgender Aufruf aus dem besetzten Haus an alle Einzelpersonen oder Gruppen wurde vielfach in die Tat umgesetzt:
"Wenn ihr mitmachen wollt, uns unterstützen wollt, Workshops oder sonst irgendein Programm machen wollt - lest unsere Grundsätze, meldet euch, kommt einfach her und macht mit!"

Die Stadt Wien, der das Haus gehört, duldete die Besetzung zwar anfangs, setzte aber gleichzeitig auf Gesprächsverweigerung und ließ schlussendlich das Haus in einer Nacht-und Nebelaktion räumen. Am Montag,12.10., um 4:00 früh begann eine überfallsartige Räumung. Dabei wurden ihnen persönliche Sachen abgenommen bzw. konnten sie diese nicht holen. So stand ein Mensch in der Kälte ohne Schuhe da. Gegen 7:00 wurden die letzte Besetzer_innnen vom Dach des Turnsaals geholt.
Die Aktivist_innen besetzten daraufhin das Büro des Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, und konnten immerhin späte Verhandlungen erreichen.

Erst im Juni machten Aktivist_innen mit einer Besetzung auf sich und die 80.000 leer stehenden Wohnungen in Wien aufmerksam.

Besetzung:
Berichte: Eröffnung | Geschichte des Hauses | Lage Samstag Nachmittag, 3.10.09 |
Guten Morgen in der neuen Woche | Bericht zwischendurch |
Nachbarinnenflyer | Timeline 2.-9.Oktober | Gossip
Fotos: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10
Video: WienTV(youtube) | Luxus für alle!-Unites Aliens
O-Töne: erste Tondoku | secret exhibition | Anarchistisches Radio zur aktuellen Besetzung
Soliaktion: Unterstützung für die Schaffung eines selbstverwalteten Hausprojekts
Solierklärungen: WUK | Die Grünen Favoriten | Tuewi | i:da | critical mass | ig kultur wien | basisgruppe informatik | grauzone | weitere Unterstützer_innen

Räumung:
Berichte: Kurzbericht 1 | Kurzbericht 2 | PA: Triesterstrasse nach 10 Tagen geräumt-Besetzung des Rathauses | Eviction of the new squat(eng) | Flyer
Fotos+Filme: erste Fotos | Neil Curtis (youtube) | wienTV-Film (youtube)
o-ton: o-ton
Reaktionen politischer Parteien: Grüne | ÖVP | GRAS

No Border Camp Lesbos 2009

7. September 2009 - 19:23 zuletzt angepasst am 2. Oktober 2009 - 17:53

Vom 25. bis zum 31. August 2009 fand das No Border Camp auf der griechischen Insel Lesbos statt. Auf einer der zentralen Migrationsrouten nach Europa gelegen wird hier das Grenzkontrollsystem der EU klar sichtbar. Hunderte Aktivist_innen reisten daher an um gemeinsame Erfahrungen an dieser Grenzlinie zu sammeln, zu diskutieren, sich zu vernetzen und gemeinsam gegen das Grenzregime zu kämpfen.

Inhalt: Chronologischer Überblick | Kritische Reflexionen | Übersichtsartikel | Weitere Features zu No Border Protesten 2009 | Alle Berichte auf at.indymedia chronologisch | Links

Termine:

Die Odyssee des Wagenplatzes Treibstoff

2. September 2009 - 22:01 zuletzt angepasst am 28. September 2009 - 0:20

Kurz vor dem Ende des alten Wagenplatzes in Simmering besetzte die Gruppe 2 Brachflächen. Während der Wagenplatz an der Hafenstrasse momentan offiziell zumindest ignoriert wird und somit bestehen kann, begann für den anderen Teil eine lange Odyssee mit vielen Umzügen und kurzfristigen Besetzungen. Obwohl es für alle Brachen, die sie bislang besetzten, keine akuten Nutzungspläne gibt, wurden sie bisher überall vertrieben.

Timeline:
26.September: Aktionstag | Demoaufruf | Flyer | Fotos 1 | Fotos 2
3.-7.September: Die Vertreibungen gehen weiter: Der Platz an der Leberstrasse musste geräumt werden, da dieser dem Bund gehört, und der Wagenplatz keine Angelegenheit des Bundes ist . Daraufhin wurde eine gemeindeeigene Brache im Prater besetzt besetzt, doch auch dort droht die Räumung! Neue Adresse: Ausstellungsstrasse/ Ecke Nordportalstrasse
1.September: Nach einigen Tagen auf einem Parkplatz unter der Autobahn muss der Wagenplatz Treibstoff (ex-Baumgasse) wieder umziehen. Neue Adresse: Leberstraße 12
18.August: Wagenplatz Aspanggründe*Baumgasse wieder umgezogen
17.August: Wagenplatz zieht von der Baumgasse auf die Aspanggründe
4.August: Keine Zukunft für den Platz in der Baumgasse. Bis zum 20.8. muss er geräumt sein.
22.Juli: Ein Teil des Wagenplatzes zieht im Rahmen der Wagentage in die Baumgasse im 3. Bezirk

Polizei tötet 14-jährigen wegen Lappalie

6. August 2009 - 22:53 zuletzt angepasst am 17. August 2009 - 11:27

An den Händen der österreichischen Exekutive klebt erneut Blut. Nach Imre B., Richard Ibekwe, Marcus Omofuma, Edwin Ndupu, Seibane Wague und Vasile C. wurde nun der 14-jährige Florian P. Opfer tödlicher Polizeigewalt. Dem unbewaffneten Jugendlichen wurde nach bisheriger Erkenntnis von hinten in den Rücken geschossen (!), sein 16-jähriger Freund durch Schüsse schwer verletzt, als beide beim Einbruch in einen Kremser Supermarkt ertappt wurden. Diesmal dürfte es der Exekutive und den politisch Verantwortlichen schwer fallen, den Vorfall als "Unglück" darzustellen. Erster, wütender Protest regt sich:
Demoberichte: Demo durch Wiener Innenstadt | Hass wie noch Nie.... Demo in Wien | Solidemo in Feldkirch von Polizei verhindert | Demobericht vom 9.8.09 Krems/Donau | Fotos der Demo vom 9.8.09 | Mahnwache gegen Polizeigewalt am 10.8. in Wien | Florian P. Solidemo am 10.8. in Osnabrück(D) | Demobericht vom 12.8. in Wien |
Beiträge: Polizisten töten! | Zur Ermordung des 14-jährigen Florian P. | Eine Kolumne im Sommerloch#4 | Polizei tötet 14-Jährigen in Krems | Wir sagen, es war Mord! | Das staatliche Gewaltmonopol bei der Arbeit | Solidarität mit den Genossinnen in Ö | Wandelt Wut und Trauer in Widerstand! | Tötung im Namen der Herrschenden
Material: Kopiervorlagen "Scheiben klirren und ihr schreit .." / "Polizei gefaehrdet Leben" | Kopiervorlagen "Polizei Mörderbande"

2 neue Wagenplätze für Wien

26. Juli 2009 - 12:55 zuletzt angepasst am 4. September 2009 - 15:43

Es wurden 2 neue Wagenplätze geschaffen, da nach Täuschungen seitens der Stadt Wien die Bewohner_innen des bisherigen Wagenplatzes Kimmerlgasse praktisch auf der Strasse stehen. Einer befindet sich in der Hafenzufahrtsstrasse im 2. Bezirk, der andere ehem. Baumgasse ist im Moment auf der Suche nach einem neuen Platz.

Timeline: (aktueller Infos im neuen Feature)
(auch bei Twitter)
17.August: Wagenplatz zieht von der Baumgasse auf die Aspanggründe
4.August: Keine Zukunft für den Platz in der Baumgasse. Bis zum 20.8. muss er geräumt sein
29.Juli: Am 4. August nächstes Gespräch mit VertreterInnen der Liegenschaftsverwaltung der Firma Porr. Bis dahin Duldung.
28.Juli: Keine Räumung! Erste Verhandlungen mit der Firma Porr
26.Juli: Wagenplatz Baumgasse von Räumung bedroht
22./23. Juli: 2 neue Wagenplätze

Berichte: Aufruf Wagentage I Wien dreht durch- und hat 3 Wagenplätze I | Stellungsnahme WP Hafenstrasse I Pressereaktionen
Photos: Bilder Baumgasse I Bilder Hafenstrasse
Interviews: 1 I 2 I 3
Video: Video auf kanalb I Wagenralley (Youtube)I
Man spürt das Leben (wienweb)I ORF-Doku "Am Schauplatz"(youtube) I
Soliaktionen/erklärungen: Transpis I Bikekitchen I Grünen Leopoldstadt I Ernst Kirchweger Haus I CM Wien I i:da I

Vorgeschichte

Seit 3 Jahren gibt es in Wien einen Wagenplatz. Doch dieser musste wegen diverser Probleme immer wieder umziehen, bevor am Stadtrand im Simmering, in der Kimmerlgasse, ein Grundstück gemietet wurde, und der einzige Wagenplatz Österreichs dort realisiert wurde. Aber auch hier gingen die Probleme mit diversen Behörden weiter: Im Frühjahr 2008 kam es nicht nur zu einem Räumungsbescheid der Baupolizei -skurrile Begründung: die Fahrnisse sind mit ihrem Gewicht mit dem Boden verbunden, und brauchen deswegen eine Baugenehmigung-, sondern auch zu einer Strafdrohung von 21.000 € pro Wagen und Verfahren von Seiten der Umweltpolizei und zu einem frühmorgendlichen, überfallartigen "Besuch" von Polizist_innen und Beamt_innnen der MA 6.
Dagegen gab es einigen Widerstand und Solidarität. So wurde z.B. im Rahmen der internationalen Squatting Aktionstage ein Grundstück an der Arsenalstraße besetzt und dort ein Wagenplatzfest gefeiert. Eine Demo kurz vor Weihnachten erregte einiges an Aufsehen, da Hundertschaften von Polizist_innen eine kleine Schar von Aktivist_innen begleitete.

Bundesweites Indymedia Sommertreffen

25. Juni 2009 - 19:06 zuletzt angepasst am 6. Juli 2009 - 20:15
Indymedia Bildchen

Wie am letzten Treffen beschlossen, findet am 4. und 5. Juli 2009 das Bundesweite Indymedia Sommertreffen statt. Als Location wurde diesmal die Hus, Rathausstrasse 19-21, 1010 Wien, auserkoren.

Beginnen wird das Treffen am Samstag ab 12:00 und am Sonntag ab 15:00 mit gemeinsamen Brunchen und Brainstormen. Diskussionspunkte können schon im Vorhinein im TWiki festgehalten werden.

Zusammenfassung des Treffens

Alpenfestung schleifen!

19. Juni 2009 - 16:28 zuletzt angepasst am 21. Juni 2009 - 15:21
Foto von Lufballons

Am Freitag, 19.6., und Samstag, 20.6., trafen sich in Innsbruck Burschenschafter aus dem ganze deutschsprachigen Raum, um den Burschenschafterkommers 2009 zu begehen. Die Organisation des Kommerses wurde von einer interkorporativen Arbeitsgruppe geleitet. Mit im Boot waren die Burschenschaft Brixia, die Burschenschaft Suevia, die Corps Athesia und Gothia, die Sängerschaft Skalden, die Landsmannschaft Tirol und die akademische Turnverbindung.
Schon im Vorfeld wurde diese Veranstaltung von vielen Seiten kritisiert und es wurde zu Gegenaktivitäten mobilisiert. Unter dem Slogan 'Alpenfestung schleifen!' riefen verschieden Gruppierungen zu Protesten auf. So gab es in vielen Städten Veranstaltungen, bei denen über die Hintergründe des Kommers aufgeklärt wurde - unter anderem in Wien, Bregenz, Passau, Steyr und Linz (siehe auch Termine und Mobilisierungsveranstaltungen im Mobilisierungsblog.
Audiobeiträge von Radio Freirad: Geschichte der Kommerse in Innsbruck, Die Burschenschaften, Die demokratische Gegenöffentlichkeit

Berichte zu den Gegenaktivitäten:
Mobilisierungsblog, Seite der Autonomen Antifa Innsbruck, Website der Aktion gegen Rechtsextremismus
Polizeikontrollen in Celovec wegen Festkommers, Presseaussendung: Straßenblockaden gegen Burschenschafter, Fotos 1: Alpenfestung schleifen, Fotos 2: Alpenfestung schleifen, Fotos 3: Alpenfestung schleifen, Burschenschafts-Kommers Innsbruck auf de.indymedia.org, Bericht von Samstag, Proteste gegen Schmissgermanen (Innsbruck) auf de.indymedia.org

Anbei noch der Liveticker von Freitag & Samstag:

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